Induktionstöpfe

Das Kochen mit Induktionstöpfe
Auf einem Induktionskochfeld wird das Kochgeschirr aus Metall erwärmt durch induktive Wirbelströme. Dieses hochfrequente magnetische Wechselfeld wird erzeugt unter der Kochfläche mit einer großen flachen Heizspule aus Hochfrequenzlitze. Die Spule überträgt die Energie auf den Boden des Kochgeschirrs.

Die Wirbelströme durch die InduktiInduktionstöpfeon, werden im Boden des Topfs wegen des elektrischen Widerstands in Wärme umgewandelt und heizen ihn auf.Die Induktion funktioniert im Prinzip bei allen Töpfen aus Metall, die damit elektrisch leiten wie auch bei solchen aus einem Kupferboden, allerdings hat Kochgeschirr mit ferromagnetischem Material im Boden für ein Induktionsfeld einen besseren Wirkungsgrad, weil das ferromagnetische Material im Topfboden das elektromagnetische Wechselfeld bündelt und in den Außenflächen beim Topf Wirbelströme erzeugt werden durch die elektromagnetische Energie.
Die Heizleistung aufgrund des elektrischen Widerstandes beträgt etwa 2/3 der entstandenen Wärme. Das restliche Drittel der Wärme kommt aus dem Ummagnetisierungsverlust.
Induktionstaugliches Kochgeschirr hat in der Regel ein Symbol auf dem Topf- und Pfannenboden mit einer Drahtwendel in einem Quadrat. Im Praxistest kann man aber das Kochgeschirr prüfen auf die Induktionstauglichkeit. Dickere Böden sind dabei vorteilhaft für eine bessere Wärmeverteilung.

Wenn sich kein Topf, ein zu kleiner oder sonst ungeeigneter Topf auf dem Kochfeld befindet, schalten die meisten Induktionskochfelder den Strom nicht ein.

Sparen mit Induktionstöpfe?Induktionstöpfe

Das schnelle Kochen und geringen Stromverbrauch verspricht die Werbung. Das stimmt zumindest zeitlich. Ein Liter Wasser kocht auf einer Induktionsplatte nach viereinhalb Minuten mit Schnellkochfunktion. Auf herkömmlichen Kochfeldern kocht das Wasser in etwa sechs Minuten. Allerdings bleibt die Ersparnis gering.

Ein Haushalt mit herkömmlichen Kochfeldern braucht 10 Kilowattstunden(kWh) pro Woche, mit der Induktion etwa 8 kWh. Bei einem Preis für Strom von 27 Cent pro kWh kann man 28 Euro im Jahr sparen. Wird im Haushalt weniger gekocht, spart man weniger. Diese Ersparnis wird durch die hohen Anschaffungskosten der Induktionstechnik nicht ausgeglichen.

Induktionstöpfe im Kochset

Bei den Tests der Induktionstöpfe haben die Kochsets Nature Black und Competence von Silit gut abgeschnitten sowie das WMF Astoria. Nature Black hat im Topfset Induktion Test am besten abgeschnitten. Der Sieger Nature Black punktet durch die Abdampf- und die Abgießfunktion und den Fingerschutz, zur Vorbeugung von Verbrennungen und die hochfunktionellen Edelstahl-Aufliegedeckel mit Schiebetechnik, die extreme Robustheit und die Schneid- und Kraftfestigkeit. Competence wurde dritter, ist backofenfest und hat hervorragende Wärmeleitung und -speicherung.

Das fünfteilige Topfset von WMF als zweiter kommt in Cromargan mit breitem Schüttrand zum zielsicheren Ausgießen und punktverschweißten Topfgriffen, dazu zwei kommen zwei Fleisch- und Bratentöpfe mit einen Boden von 16 und 20 cm Durchmessen. Alles ist spülmaschinen- und backofenfest.

Das Fissler-Set der original-profi collection besticht in dem fünfteiligen Topf-Set besticht mit „gut“ bei der Siftung Warentest. Es ist vergleichsweise schwer und hat seinen Preis. Es ist aus Edelstahl und hat extra schwere sowie perfekt schließende Deckel.

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